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Philharmonisches Orchester Bremerhaven

Sinfonieorchester - Profi

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Biographie

In der jungen Stadt Bremerhaven trieb im 19. Jahrhundert maßgeblich der städtische Musikdirektor Heinrich Schwiefert als Leiter der ‚Harmonie‘-Kapelle und Gründer des Stadttheaters (1867) das instrumentale Musikleben voran. Die Übernahme der Roland-Kapelle 1906 durch Otto Albert war die Geburtsstunde des Städtischen Orchesters, das im Herbst die Philharmonischen Konzerte einführte.

1911 wurde das Orchester zu einem integralen Bestandteil des neueröffneten Stadttheaters. Beim Nordwestdeutschen Musikfest im selben Jahr weilte Arthur Nikisch unter den Gastdirigenten. Neben den Philharmonischen Konzerten, die ab 1926 in der neu errichteten Stadthalle stattfanden, spielte das Orchester Tanzmusiken und Kurkonzerte. 1929 wurde das Orchester von 45 auf 32 Musiker verkleinert und ging inklusive des Notenfundus vollständig in die Obhut der Stadt über. Die Sinfoniekonzerte des nun Städtischen Orchesters wurden zunächst abwechselnd von Albert und Philipp Wüst geleitet.

In den dreißiger Jahren lösten sich Eugen Mürl, Friedrich Mario Müntefer und Helmut Schlawing als städtische Musikdirektoren ab, bevor Siegfried Meik und Wilhelm Seegelken das Orchester durch die Kriegs- und Nachkriegszeit führten. Vor der Eröffnung des neuen Stadttheaters an Ostern 1952 wurde bereits 1947 die Reihe der jährlichen Sinfoniekonzertzyklen mit sechs bis acht Konzerten eingerichtet. Hans Kindler leitete das zwischen 1946 und 1947 von 18 auf 36 Musiker aufgestockte und später auf 43 Mann vergrößerte Orchester von 1948 bis 1975 und erhielt 1964 den Titel des Generalmusikdirektors.

Neben dem Theaterdienst (Opern, Operetten) spielte das Orchester jährlich acht Sinfoniekonzerte und jeweils ein großes Chorkonzert. 1971 stand aufgrund einer Theaterreform die Abschaffung der Musiktheatersparte zur Debatte, was letztendlich abgewendet werden konnte.